Komposition
Das Wichtigste gleich zuerst: Wer sich für das Fach Komposition an der HfMDK entscheidet, entscheidet sich für die Kunst – dafür, Musik frei zu erforschen und zu gestalten, und das völlig unabhängig davon, ob es in Richtung Bachelor oder Master geht.
Studierende werden dazu ermutigt, parallel zur Instrumentalmusik den wachsenden Bereich der elektroakustischen Musik und der elektronischen Medien zu erkunden und sich dabei ganz allgemein mit dem künstlerischen Einsatz von Technologie auseinanderzusetzen. Methodisch unterstützen wir sie dabei – wir arbeiten nach dem Modell des student-centered learning, bieten zugleich interdisziplinären Austausch. So erreichen wir, dass Studierende sukzessive eigene Schwerpunkte entwickeln und sich später bei der Umsetzung ihrer Ideen viel zutrauen.
Kurze Wege, lange Projektliste
Raum und Gelegenheiten für Experimente gibt es genug, etwa mit dem Studio für elektronische Musik und Akustik (selma) und dem Frankfurt LAB. Außerdem veranstalten wir regelmäßig Klassenkonzerte, sind bei der vom Institut für zeitgenössische Musik IzM organisierten Reihe shortcuts dabei und halten Kontakt zum Projektförderfonds KunstPAKT. Extern kooperieren wir unter anderem mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt und der Off-Theater-Szene, mit der Hochschule Mainz (zur Luminale) und dem Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik.
Die HfMDK-Stiftung fördert die Hochschule mit der Stiftungsgastprofessur Komposition. Verantwortet vom IzM, bringt sie international renommierte Komponistinnen und Komponisten ein Jahr lang nach Frankfurt, um mit Studierenden aller Fachrichtungen zu arbeiten. Den Auftakt machten Brian Ferneyhough aus Großbritannien (2019) und Lucia Ronchetti aus Italien (2020).